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Wie funktioniert die Regelsetzung und Einhaltung?

Besuchszeiten

Das System erlaubt die Einstellung von generellen Öffnungszeiten (z.B. 9-12, 15-18 Uhr) und das Einrichten von Besuchsfenstern (z.B. 1 Stunde: 50 min. Besuchszeit und 10 min für das Ein-und Auschecken).

Allgemeine Limits

Für jede Einheit (komplette Einrichtung, Abteilung, Station, Zimmer) kann die maximale Anzahl an gleichzeitigen Besuchern festgelegt werden. Es kann die maximale Anzahl an buchbaren Terminen pro Besucher und der Zeitrahmen festgelegt werden.

z.B. Besuch nur maximal 3 Tage im Voraus buchbar, nur ein Besuch pro Zimmer, ein Besucher pro Besuch, max. 5 Besucher pro Station und 20 Besucher gleichzeitig in Ihrer Einrichtung.

Patientenlimits

Für Patienten kann die maximale Anzahl an unterschiedlichen Besuchern, Anzahl an gleichzeitigen Besuchern, Anzahl Besuche pro Tag festgelegt werden. Kommt es zu Veränderungen (z.B. durch Verlegung), so werden die Regeln erneut geprüft und ein Besuch ggf. automatisch abgesagt. Vorrang haben in diesem Fall alle Besuche der PatientInnen, die bereits auf diesem Zimmer liegen.

Sonderfälle

Regeln können abweichen. Geburtenstationen oder Palliativstationen können anders behandelt werden als z.B. die Innere. Es können auch Vollzeitzugänge gesetzt werden für BesucherInnen die jederzeit Ein- und Ausgang haben. Aber damit nicht genug. Wenn es notwendig ist, können Regeln auch auf einzelne PatientInnen gesetzt werden. Auf ärztlichen- oder pflegerischen Rat. Direkt von den Entscheidern. Sogar einzelne Zeitslots können PatientInnen zugewiesen werden. z.B. um notwendige Arztgespräche zu ermöglichen. 

Besuchssytem kontrolliert die Einhaltung der Regeln und warnt, falls die Besuchszeiten nicht eingehalten werdenWir setzen Ihre Regeln um – und können diese jederzeit an aktuelle Entwicklungen anpassen!

Was passiert mit den Besucher- und Patientendaten?

Wir arbeiten mit minimaler Datenhaltung – und das heißt für uns: keine persönlichen Daten der PatientInnen! Diese persönlichen Daten unterliegen lt. DSGVO einem besonderen Schutz. Daher möchten wir diese da belassen, wo sie sicher sind. In Ihrem KIS oder bestandsführenden System. Besuchssystem braucht 4-5 anonymisierte Daten der PatientInnen: Fall- bzw. Bewohnernummer (oder eine andere Identifikationsnummer), Fachabteilung, Station / Wohngruppe, Zimmer und evtl. Aufnahmedatum. Das reicht.

Besuchssystem erfasst die personenbezogene Besucherdaten digital, speichert diese auf deutschen Servern gemäß DSGVO und KDG. Diese werden nach der gesetzlichen Frist automatisch gelöscht.

Wie werden die Daten übermittelt?

Upload der Pförtnerliste

Mitarbeiter des Krankenhauses bzw. Pflegeheims können manuell eine Pförtner-Liste aus dem KIS exportieren und in den Browser einlesen. Die Datei im CSV-Format muss Fallnummer, Abteilung, Station, Raum, (Aufnahmedatum) enthalten. Nur diese Felder werden an das Besuchssystem übermittelt. Die resultierenden Veränderungen werden dem Mitarbeiter erst angezeigt, bevor sie ans Besuchssystem übermittelt werden.

Upload per HTTPS POST

Die Pförtner-Liste kann auch automatisiert ins Besuchssystem hochgeladen werden. Dazu reicht ein einfacher curl Befehl auf der Kommandozeile. Dies eliminiert den potentiellen Fehler des Uploads einer veralteten Datei. Dadurch könnten Patienten entlassen und Termine storniert werden.

HL7 Integration

Besuchssystem unterstützt auch eine Datenübertragung im HL7v2 Standard. Die akzeptierten Nachrichten sind ADT A01, A02, A03, A07, A08, A11, A12, A13. Optional ist eine Verschlüsselung der TCP/IP Verbindung mittels VPN.

Wie lange dauert die Einführung?

Wir sind im Einführungsprozess, und auch danach, immer für Sie da. Auch am Wochenende – denn da haben Sie ja auch BesucherInnen. In der Einführung begleiten wir Sie kompetent mit Prozessberatung und Tipps aus der Praxis. Das gesagt – wenn Sie möchten sind Sie in einer Woche live. Im Schnitt kann es aber auch 2-4 Wochen dauern. Sie geben den Takt vor. Wir schulen Ihre MitarbeiterInnen, beraten Sie bei der Einführung. Für einen erfolgreichen Start. 

Wussten Sie schon, dass

0 %

aller Krankenhäuser in Deutschland, keine bzw. nur teilweise IT-Systeme / IT Lösungen im Dokumentenmanagement einsetzen? Die aktuelle Pandemie und die daraus resultierenden Regelungen tragen deutlich zur Steigerung der Komplexität im Verwaltungs- und Besuchermanagement bei.

(BDO / DKI)

0 Millionen

pflegebedürftige Menschen in Deutschland leben: Altenpflege ist eine menschliche Dienstleistung – doch die Prozesse drum herum können Digitalisiert werden, um das Pflegeheim zu entlasten. Der Bund iniziiert Projekte für weniger Bürokratie für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. Dazu möchten auch wir beitragen – Digitalisierung praktisch umsetzen.

(Statistisches Bundesamt, 2020)